Ermittle, welche Ordertypen zu Deiner Strategie passen
Jetzt kostenlos testenOrdertypen-Check: Welche Orderarten passen zu Deinem Trading – und warum?
Du willst nicht „irgendwie“ kaufen oder verkaufen, sondern so, dass es zu Deiner Strategie passt? Dieser Selbsttest hilft Dir, Deine Order-Ausführung strukturiert einzuordnen: ob Du eher langfristig investierst, aktiver tradest, Risiken absichern willst oder mit klaren Einstiegs- und Ausstiegsregeln arbeitest. Am Ende erhältst Du 2–3 passende Ordertypen-Sets (z. B. „Einfach & sicher“, „Risikomanagement“, „Aktives Trading“) sowie eine praktische Orientierung, wie Du diese sinnvoll in Deinem Setup nutzt. Der Test ersetzt jedoch keine Anlageberatung, bietet aber eine hilfreiche Orientierung für Ausführung und Risikokontrolle.
Ordertypen im Überblick
Market-Order
Sofort kaufen/verkaufen zum aktuell verfügbaren Preis (schnell, aber Preis kann abweichen – v. a. bei Volatilität/geringer Liquidität).
Limit-Order
Du bestimmst den Preis. Ausführung nur, wenn der Markt diesen Preis erreicht (Kontrolle über Preis).
Stop-Order (Stop Loss / Stop Buy)
Wird erst aktiv, wenn ein Stop-Preis erreicht wird; dann meist als Market ausgeführt (gut für Schutz oder Breakouts).
Stop-Limit
Kombination aus Stop und Limit: Nach Stop-Auslösung wird nur innerhalb deines Limits ausgeführt (mehr Kontrolle, aber Risiko „nicht ausgeführt“).
Take-Profit / Limit-Sell
Gewinnziel wird als Limit gesetzt (Disziplin, planbarer Exit).
Trailing-Stop
Stop „zieht nach“, wenn der Kurs steigt (sichert Gewinne, ohne ständig manuell anzupassen).
OCO (One Cancels the Other)
Zwei Orders gleichzeitig (z. B. Stop Loss + Take Profit). Wird eine ausgeführt, wird die andere automatisch gelöscht (sauberes Risiko-Setup).
Selbsttest: Welche Ordertypen passen zu Dir?
FAQ
Welche Ordertypen reichen für ETF-Sparplan & Buy-and-Hold?
Beim ETF-Sparplan läuft die Ausführung meist automatisch, hier zählen eher Gebühren, Ausführungstag und Handelsplatz. Für Buy-and-Hold reicht häufig eine Limit-Order, weil Du damit Preiskontrolle hast. Market-Orders sind eher die Ausnahme, wenn Du bewusst sofort rein oder raus willst (am besten nur bei sehr liquiden Produkten). Stop- oder Trailing-Orders brauchst Du langfristig oft nicht – nur wenn Du wirklich ein klares Risikolimit setzen willst. Dann gilt: In hektischen Phasen kann ein Stop zu schlechteren Preisen ausführen als gedacht.
Was ist besser: Stop Loss oder Stop-Limit?
Stop Loss wird nach Auslösung meist als Market ausgeführt: Du kommst eher raus, kannst aber Slippage bekommen. Stop-Limit gibt mehr Preiskontrolle, kann aber im Worst Case gar nicht ausgeführt werden, wenn der Kurs schnell durch Dein Limit läuft. Faustregel: Ausführungssicherheit → Stop Loss. Preiskontrolle (mit Risiko „nicht raus“) → Stop-Limit.
Was ist der größte Anfängerfehler bei Ordertypen?
Market-Orders in Stressmomenten (weiter Spread, Volatilität) und Stops ohne Plan (zu eng, falscher Handelsplatz/Handelszeit). Am stabilsten ist ein fixes Schema pro Trade: Einstieg (Limit) + Schutz (Stop/Stop-Limit) + Ziel (Take-Profit), idealerweise als OCO, damit Emotionen weniger Einfluss haben.
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